Sechs Sterne für die Michel-Buck-Gemeinschaftsschule

Die Michel-Buck-Gemeinschaftsschule Ertingen/Herbertingen ist für ihre Präventionsarbeit zur Gesundheitsförderung ihrer Schülerinnen und Schüler mit sechs von sechs Sternen ausgezeichnet worden.Überreicht wurde diese besondere Auszeichnung von Landrat Dr. Heiko Schmid.

Alle Schulen und Schularten des Landkreises Biberach waren in der Zeit von Februar bis Juni dieses Jahres angehalten sich über standardisierte Bewerbungsbögen zu bewerben. Bewertet und überprüft wurde die Arbeit der Schulen durch die „Regionale Arbeitsgemeinschaft Gesundheitserziehung“, bestehend aus Vertretern der Polizei, des Schulamts, des Gesundheitsamtes, des Kreismedienzentrums und den Gesundheitskassen.

Ausgezeichnet wurden 20 Schulen des Kreises. Nur die Gemeinschaftsschule Schemmerhofen, die Pflugschule Biberach und die Michel-Buck-Gemeinschaftsschule Ertingen erreichten die Bestbewertung mit sechs von sechs Sternen.

Sterne gab es für vorbildliche und systematische Arbeit in den Kategorien Gewaltprävention, Suchtprävention, Bewegung, Ernährung, Ich und mein Körper und Medienprävention. Landrat Dr. Heiko Schmid gratulierte und bedankte sich bei den Lehrerinnen und Lehrer für diese außergewöhnliche Leistung: „Sie leisten beispielhafte Arbeit für unsere Gesellschaft und unsere Familien. Die finanzielle Investition, aber auch das Engagement der Lehrerinnen und Lehrer, lohnen sich langfristig.“

Die Michel-Buck-Gemeinschaftsschule Ertingen wurde bereits schon im Jahre 2008 als erste Schule im Landkreis Biberach mit allen Sternen ausgezeichnet. Nach den Vorfällen von Winnenden wurde die Ertinger Schule durch das Kultusministerium zur Pilotschule des Landes für Präventionsarbeit ernannt. Schuldirektor Markus Geiselhart bedankte sich bei den Schulträgergemeinden Ertingen und Herbertingen für die sächliche Versorgung der Schule, für die Unterstützung bei der Einrichtung von guten Rahmenbedingungen und die Einrichtung der Schulsozialarbeit: „Die Schulsozialarbeit durch das Haus Nazareth/ Sigmaringen ist in der Gewalt- und Suchtprävention ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Immer wieder kommen auch in anderen Bereichen durch die Sozialpädagoginnen Frau Emma Fischer und Frau Silvia Rebholz wertvolle Impulse zur Gesundheitsförderung und zum Wohlbefinden unserer Schüler. Ein besonderer Dank ergeht aber an die Lehrerin Petra Wallemann, welche die Präventionsbeauftragte der Schule ist, an die Fachleiter und an das Lehrerkollegium. „Nur durch die Offenheit und Bereitschaft zur Gesundheitsförderung der Lehrer gelingt es, die Unterrichtsarbeit mit Experten von außen zu verzahnen und den Unterricht im Vorfeld und zur Nachbereitung auf eine nachhaltige Gesundheitserziehung auszurichten. Viel wichtiger finde ich aber die Tatsache, dass ein Lehrer, dem Präventionsarbeit wichtig ist, ein sehr wertvolles Menschenbild in sich trägt und den Kindern Achtung entgegenbringt“, so der Schulleiter.

Der Namenspatron der Schule, Michel Buck, war nicht nur Dialektdichter, sondern eben auch ein erfolgreicher Arzt. Deshalb fühlt sich die Schule schon lange der Gesundheitsförderung ihrer Schülerinnen und Schüler verpflichtet.

 

Hier gelangen Sie zum Bericht der Schwäbischen Zeitung.

Auch bei Radio-7 wurde über die Sterne-Verleihung berichtet.

Michel-Buck-Gemeinschaftsschule